Käsekuchen ohne Mehl

Für 4 Personen

Zeitaufwand

15 Minuten Vorbereitung

+ ca. 35 Minuten Backzeit

+ 10 Minuten Ruhezeit  

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Wusstest du, dass es Käsekuchen schon in der Antike gab? Athenaios, ein griechischer Schriftsteller aus Naukratis, der im 3. Jh. n. Chr. gelebt hatte, verfasste ein umfangreiches Werk mit dem Namen (in der Übersetzung) „Gastmahl der Gelehrten“. Damit vermittelt uns Athenaios sehr viele Informationen rund um das Thema Essen und Trinken, inklusive zahlreicher Rezepte, in der Antike. So findet dort auch der Käsekuchen eine Erwähnung. Im Mittelalter findet man Käsekuchen-Rezepte im französischsprachigen Raum und das älteste moderne deutschsprachige Rezept stammt aus dem Jahr 1598. Mich wundert es nicht. Denn Menschen haben schon früher gewusst, was gut ist. Käsekuchen ist eine sehr beliebte Süßspeise. Überall auf der Welt findet man diesen Klassiker in verschiedensten Ausführungen und Interpretationen.

Mein Rezept ist eine leichte und fluffige Variante und schmeckt wunderbar zart. Da der Kuchen ohne Mehl auskommt, ist er glutenfrei und somit zugänglich für all diejenigen, die unter einer Unverträglichkeit leiden. Es ist nicht kompliziert und die Vorbereitungen sind schnell abgeschlossen. Dieser Käsekuchen kann zu jeder Tageszeit serviert werden. Er passt wunderbar zu einer Brunch-Tafel, als Begleiter zum Kaffee zwischendurch und auch als Dessert zum Abschluss eines mehrgängigen Menüs. Alles getreu dem Motto – Käsekuchen geht immer.

Zubereitung

Eine Backform mit 20 cm Durchmesser mit Backpapier (Boden und Rand) auskleiden und dünn mit Butter oder Margarine bestreichen. Ich verwende auch gerne ein Backtrennspray, das man heutzutage in einem gut sortierten Supermarkt in der Backzutaten-Abteilung bekommt oder im Internet.

Backofen auf 190° C bei Ober-/Unterhitze vorheizen.

Quark, Eigelbe, Zucker, Mascarpone, Vanille und den Abrieb von Zitrone und Orange mit einem Schneebesen glattrühren. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und sehr vorsichtig unter die Quarkmasse heben.

Die Masse in die Backform geben und ca. 30-35 Minuten Backen. Je nach Ofen kann die Backzeit fünf Minuten länger oder kürzer sein. Ofen ausschalten und den Kuchen weitere zehn Minuten stehen lassen. Danach herausnehmen und bis zur gewünschten Verzehrtemperatur in der Form abkühlen lassen. Den Käsekuchen kannst du auch gerne lauwarm servieren.

Dazu schmecken zum Beispiel gebratene Äpfel oder Zwetschgen mit Zimt oder frische Beeren sehr gut. Schaut einfach auf das saisonale Angebot. Da der Kuchen nicht zu süß ist, könnt ihr auch gerne eine selbstgemachte Karamellsauce dazu reichen.

Übrigens

Achte bei den Produkten bitte auf gute Qualität und die Herkunft. Vielleicht hast du einen tollen Käse-Hof in der Nähe, von dem du Milchprodukte beziehen kannst, einen Bauern, bei dem die Hühner frei herumlaufen und du dort wunderbare und leckere Eier kaufen kannst. Ganz sicher findest du die benötigten Produkte auch auf einem Wochenmarkt in deiner Nähe. Denn die Qualität spielt auch beim Geschmack eine große Rolle.

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Zutaten

​Für den Käsekuchen:

  • 500 g Quark (min. 40% Fettanteil)

  • 4 Eier getrennt

  • 120 g Mascarpone

  • 2 El. Maisstärke

  • 5 El. Rohrohrzucker

  • ½ Vanilleschote

  • 1 Tl. Abrieb von Zitrone und Orange (Bio Qualität)